GOÄ-Nr.LeistungAusschlüsseFaktor/Betrag in €
5377Zuschlag für computergesteuerte Analyse1,0 = 46,63 €

GOÄ 5377 – Häufige Fragen und Abrechnungstipps
zur Vermeidung von Honorarverlusten

Die GOÄ 5377 bedeutet ein Zuschlag für computergesteuerte Analyse – einschließlich speziell nachfolgender 3D-Rekonstruktion.

Die GOÄ 5377 darf nur mit dem einfachen Gebührensatz berechnet werden.

Die 5377 GOÄ darf einmal pro Sitzung abgerechnet werden. Sollten mehr technische Leistungen nach den GOÄ Ziffern 5370 bis 5375 erbracht werden, so ist dementsprechend auch der Zuschlag mehrfach ansetzbar.

Einige Kostenträger lehnen die GOÄ 5377 bzw. GOÄ 5733 anlog ab. Dabei vergessen die Kostenträger, dass es in der GOÄ zu den Sonographien genannten Ebenen keine 3D-Darstellungen beinhaltet. Die „Ebenen“ in der GOÄ-Bestimmung sind  reine 2D-Ebenen und beinhalten keine Volumendarstellungen. Da es eine Regelungslücke gibt, ist eine Analogabrechnung gerechtfertigt. Der Steigerungsfaktor wurde nicht geschaffen, damit Leistungen honoriert werden, für die eine Analogabrechnung infrage kommt.

Setzen Sie für die 3D-Darstellung den Zuschlag nach GOÄ 5733 GOÄ an, da diese Ziffer die 3D-Rekonstruktion beispielhaft für die computergesteuerte Analyse anführt. Setzen Sie aber bitte keine Analogziffer für die Ultraschalluntersuchung selber an.

Für die lichtoptische Wirbelsäulenvermessung  wird die GOÄ 5378 angesetzt. Daneben darf der Zuschlag nach 5377 GOÄ nicht angesetzt werden.

Ja, die GOÄ 5377 neben 5378 ist möglich.

Die GOÄ 5377 GOÄ ist eine andere Leistung als die GOÄ 5378.  Die GOÄ 5378 beinhaltet die „Computersteuerung“, nicht aber die zusätzliche Analyse. Es ist also grundsätzlich möglich beide Ziffern nebeneinander abzurechnen. Es gibt in der GOÄ keine Eingrenzung, welche den Zuschlag nach GOÄ 5377  nur zu bestimmten Leistungen zulässt. Auch gibt es bei der GOÄ 5378 selber keine Auschlussziffer nach GOÄ 5377.

Ja, die GOÄ 5370 und 5377 sind nebeneinander abrechenbar.

Medalis-Tipp: Die 5377 GOÄ ist neben den GOÄ Ziffern 5370 bis 5375 problemlos berechnungsfähig.

Die Abrechnung der 5377 GOÄ setzt eine 3D-Rekonstruktion voraus.

Das dürfen sie nicht. Es ist gebührenrechtlich irrelevant, ob die Rekonstruktion mit einer externer Verarbeitung oder direkt im CT erfolgte.

  • 3D-Rekonstruktion
  • für eine Winkel-, Flächen- oder Volumenmessung
  • Voraussetzung sind die Messungen von Einstichwinkel und Eindringtiefe beziehungsweise die geometrische Berechnung der Injektion
  • keine einfachen Zweipunktmessungen

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